Schwester Caritas Hopfenzitz

geb. 02.11.1913 in Nittingen

 

1931 Einkleidung in Tutzing

 

1938 Entsendung nach Wonsan (Nordkorea)

 

1941 Ewige Profess; Schwester Caritas erlernt Koreanisch, Japanisch, Russisch und die Taubstummensprache

 

1949 - 1953 kommunistische Gefangenschaft

 

14.01.1954 Schwester Caritas trifft über Sibirien und Rußland im Aufnahmelager Friedland ein

 

1955 Rückkehr nach Taegu (Südkorea).

 

Sie baut in Seoul ein Zentrum für Taubstumme auf. Die Taubstummen erwirtschaften ihren Lebensunterhalt durch eine Nudelfabrik, eine Schneiderei und das Herstellen von Spielzeugpuppen. Schwester Caritas erhielt vom koreanischen Staat die höchstmögliche Auszeichnung. Auch die BRD zeichnete sie mit dem Verdienstorden aus.

Im November 1992 eröffnet sie ein Zentrum, in dem ihre Taubstummen den Lebensabend verbringen können.

 

Verleihung der Ehrenbürgerwürde 1979. Der Gemeinderat Nittingen hat ihr 1977, also bereits vor der Eingemeindung Nittingens, die Verleihung der Ehrenbürger beschlossen.

 

Schwester Caritas Hopfenzitz verstarb am 24.01.2005 in Südkorea.

 

(Textquelle: Ordensberufe aus St. Sebastian)

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