Leistungen beim Gründerpreis für Schüler überzeugen

AEG GründerpreisThomas Deuter

Abschlussbesprechung mit Siegerehrung beim Deutschen Gründerpreis für Schüler in der Aula des Albrecht-Ernst-Gymnasium in Oettingen. Unser Bild zeigt die drei erfolgreichen Schülerteams zusammen mit ihren Unternehmenspaten Anita Enßle, Gernot Randi und Jürgen Müller, vom Gymnasium Oberstudiendirektor Günther Schmalisch und Studiendirektor Herbert Neuhaus sowie von der Sparkasse Donauwörth den Leit

Oettingen (td). Trotz erschwerten Bedingungen während der coronabedingten unterrichtsfreien
Zeit beteiligten sich zwischen Dezember 2019 und Juni 2020 drei Teams vom Albrecht-
Ernst-Gymnasium (AEG) am größten bundesweiten Existenzgründer-Planspiel „Deutscher
Gründerpreis für Schüler“. Im Fokus des internetbasierten Wettbewerbs mit insgesamt 728
teilnehmenden Teams stand die Entwicklung eines fiktiven Unternehmenskonzeptes inklusive
Businessplan und Marketingstrategie. Rat und Hilfe während der siebenmonatigen Spielphase
erhielten die Schülerteams von ihren Unternehmenspaten, Jürgen Müller (Gastronomie), Anita
Enßle (ENKE Schachtbau), Gernot Randi (Autohaus Randi), ihrem AEG-Coach, P-Seminarleiter
Herbert Neuhaus, und der Sparkasse Donauwörth (Finanzierung der Geschäftsidee), die den Wettbewerb neben den bundesweiten Gründerpreis-Partnern Stern, ZDF und Porsche auf regionaler Ebene betreute.


Das Team „Proper Technology For Everyone“ belegte mit seiner Geschäftsidee hierzu den ersten Platz, gleichzeitig Platz 3 in Bayern und Platz 56 auf Bundesebene. Mario Müller, Noah Grimm, Lorenz Früchtl und Robin Schäfer sehen mit ihrem Konzept einen großen Markt, um Senioren in Seminaren digitale Anwendungen verständlich näher zu bringen. Den zweiten Platz belegte das Team „Mensch hilft Mensch“ (Leonie Lindner, Alexander Kritsch, Johanna Meitinger, Lara Sieber und Nicole Meilbeck), das eine App mit benutzerfreundlichen Inhalten entwickelte, über die soziale Dienstleistungen vermittelt werden können und somit Angebot und Nachfrage weltweit zusammenbringen kann.

 

Das drittplatzierte Team „Easy Sole“ (Lukas Weißbeck, Fabian Heuberger, Marcel Randi und Nicolas Geisenberger) hat mit seiner Produktidee einen Weg gefunden, um mit einer besonderen Sohle die Stollen von Fußballschuhen auf den Laufwegen außerhalb des Rasens zu schonen. Neben der Kostenersparnis, Stollen nicht mehr so häufig austauschen zu müssen, beugt diese auch der Rutschgefahr auf glatten Böden vor.


Externe Wirtschaftsexperten bewerteten die Business-Konzepte der Schülerteams und gaben hilfreiche Anregungen. Die Ergebnisse wurden bei einer Abschlussbesprechung, die in der Aula des Albrecht-Ernst-Gymnasium stattfand, bekannt gegeben. Dabei wurden von der Sparkasse Donauwörth an die Schülerinnen und Schüler, die Unternehmenspaten und das AEG Zertifikate,
Urkunden und Preise überreicht.


Insgesamt zogen alle Beteiligten beim Erfahrungsaustausch zum Gründerpreis für Schüler ein positives Fazit. „Mit der Entwicklung der Geschäftsideen haben die Schülerinnen und Schüler großartige Arbeit geleistet und dabei wertvolle Erfahrungen für das zukünftige Berufsleben gesammelt, so Studiendirektor Herbert Neuhaus.

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