Pfarrhöfe

Mariendarstellung mit Zepter und Krone

Der katholische Pfarrhof

1643 bis 1782 wurde die katholische Pfarrei von Jesuiten betreut. Ihr früherer Pfarrhof liegt am Nordende der Pfarrgasse auf der östlichen Seite.

 

Der Gebäudekomplex (gut auf einem Gemälde im Heimatmuseum zu sehen) wurde 1762 an Privatleute verkauft und die Jesuiten zogen in den heutigen Pfarrhof um, der zu diesem Zweck neu erbaut worden war. Kurzzeitig unterhielten die Jesuiten im Nebenhaus (Richtung Schloßstraße, heute Garten) ein Gymnasium.

 

An der Südseite des katholischen Pfarrhofes ist eine fast lebensgroße Madonnen-Statue (Bild) angebracht.

 

Die Immaculata - so nennt man eine Mariendarstellung mit Zepter und Krone auf einer Weltkugel mit Schlange und Mondsichel stehend - wurde im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts aus Eichenholz geschnitzt und 2008 restauriert.

 

 

 

Der evangelische Pfarrhof

Der kleine Platz am Ende der Gasse gehörte zu dem Friedhof um die Jakobskirche. An seiner Nordseite liegt, mit Treppengiebel und romanischem Blendfenster, das sogenannte ,,dritte" evangelische Pfarrhaus, in dessen Keller sich eine Kapelle mit gemauertem Altar und alten Fresken befindet. Sie wurde zeitweilig als Karner (Beinhaus) verwendet.

 

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