Heute sind die Frauen dran

Heute geht es mal nur um uns Damen. Die Herren dürfen natürlich auch gerne mitlesen. Es schadet ja nicht, wenn man sich mit Frauenthemen auskennt.

Es ist immer noch ein Tabuthema und keiner spricht gerne drüber. Warum eigentlich? 50 % der Menschheit sind Frauen und diese menstruieren nun mal für viele Jahre. Das ist natürlich und muss nicht hinter vorgehaltener Hand besprochen werden. Aber was hat dies mit Nachhaltigkeit zu tun? Wusstet ihr, dass in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch Monatshygiene jährlich ca. 75.000 – 125.000 Tonnen Müll entstehen? Das entspricht mehr als 600.000 gefüllten Badewannen. Es gibt inzwischen viele tolle Alternativen und wir sind sicher, jede Frau kann für sich die perfekte Monatshygiene finden. Und nein, es ist nicht eklig oder unhygienisch. Oft werden sogar die umweltfreundlichen Alternativen besser vertragen. In sämtlichen konventionellen Periodenprodukten ist Mikroplastik enthalten. Es besteht außerdem keine Kennzeichnungspflicht über die Zusammensetzung der Materialien und Inhaltsstoffe. Also informiert euch über Menstruationstassen, Periodenunterwäsche, waschbare Slipeinlagen und Binden oder diverse Schwämme. Wenn ihr begabt im Nähen seid, dann näht aus Baumwollstoffresten und Molton selbst. Bei www.kulmine.de könnt ihr nicht nur kaufen sondern findet auch kostenlose Schnittmuster. Weitere Anregungen gibt es auch bei www.smarticular.net und bei www.erdbeerwoche.com. Eine Menstruationstasse sollte allerdings nicht wahllos gekauft werden, da es hier verschiedene Größen gibt und diese auf unsere unterschiedlichen Körper angepasst sind. Beratung findet ihr zum Beispiel hier unter www.tassenfinder.de. Und trotzdem konnten wir euch nicht überzeugen und ihr möchtet es nicht ausprobieren? Dann tut uns bitte den Gefallen und schmeißt die benutzten Produkte nicht in die Toilette. Dies belastet unsere Umwelt zusätzlich sehr. Periodenprodukte sind der Müll der am häufigsten am Strand gefunden wird, die Abflüsse verstopft oder die Kanalisation verunreinigt. Und wer möchte schon gerne den Klempner wegen einer übergelaufenen Toilette holen oder mit einer Binde um die Wette schwimmen?

Noch mehr gibt es im Internet oder auch wie immer unter www.facebook.com/oettingen.wird.nachhaltig und Instagram oettingen_wird_nachhaltig. Die Seite kann man auch besuchen, wenn man nicht bei den Social Media registriert ist.

 

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